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Blaupunkt: Von Emskirchen nach Neustadt an der Aisch

Zu einem kleinen Abenteuer jenseits des Alltags lassen sich zwei Abschnitte von Wanderwegen des Fränkischen Albvereins kombinieren. Während die alltäglichen, schnellen Verbindungen zwischen dem Markt Emskirchen und Neustadt an der Aisch die Bundesstraße B8 und die vielbefahrene Bahnstrecke sind, bietet die Kombination aus dem „Blaupunkt“ und dem „Gelbstrich“ eine weniger direkte, dafür landschaftlich um so reizvollere Route vom Bahnhof Emskirchen in die Kreisstadt (ca 13 km).

Der Start für diesen Tourenvorschlag liegt am nördlichen Ausgang des Bahnhofes Emskirchen im Gewerbegebiet. Vorbei an Sport- und Schulgelände geht es in westlicher Richtung in den Wald. Die blaue Wegmarkierung folgt ein Stück weit dem Emskirchener Trimm-Dich-Pfad, dann einem Forstweg und biegt dann etwas versteckt nach rechts in dichteres Gehölz ab. Bei mehreren kleinen Weihern verlässt der Weg den Wald, um im weiteren Verlauf die Verbindungsstraße zwischen Brunn und der B8 zu kreuzen. Bevor man wieder in den Wald eintaucht, schweift der Blick über eine offene Wiesen- und Teichlandschaft. In Kaltenneusses folgt der Blaupunkt am Ortsausgang noch ca. 50m der Verbindungsstraße Richtung Dettendorf und biegt dann links in den Wald ein. Es geht hinab in ein Tal in dem man etwas über die Geschichte des ehemaligen Klosterwaldes erfahren kann. Ganz in der Nähe entspringt die Quelle „Heiligenbrunn“, die den parallel zum Weg verlaufenden Sachsenbach speist. Die Route folgt am Waldrand dem Sachsenbach, während sich das Tal zu einem kleinen Wiesengrund öffnet. Vorbei am „Langhaus“, dem Herzstück des Dorfvereins Saxen e.V, durchquert der Weg die Diespecker Ortsteile Ober- und Untersachen. Am Bushäuschen endet der Blaupunkt und trifft auf den mit gelbem Strich markierten Rangau Randweg, einen der schönsten Fernwanderwege des FAV, der einen weiten Bogen um Nürnberg beschreibt und über 166 km von Pleinfeld im fränkischen Seenland nach Forchheim führt. 

Nach links, in südwestlicher Richtung, geht es zunächst in ein Tal mit Fischweihern, um dann auf schmalem verschlungenen Pfad in Richtung Chausseehaus aufzusteigen. Jenseits der Bundesstraße trifft der Weg erneut auf einen Trimm-Dich-Pfad und folgt diesem in den Neustädter Stadtpark.

Wenn sich der Fernwanderweg am Strahlbach in einer scharfen Linkskurve bergauf wendet, weist der örtliche Wanderweg N10 am Wasserhaus vorbei den Weg in die Neustädter Innenstadt mit zahlreichen Einkehrmöglichkeiten. 

Highlights:

  • Naturbelassene Waldgebiete mit versteckten Weihern
  • Ehemaliger Klosterwald mit Hutesteinen
  • Tal entlang des Sachsenbachs

    Weitere Informationen auf der Seite des Fränkischen Albvereins:

    Blaupunkt